ℹ️ Jahresbericht 2025
Ein Jahr voller Hoffnung, Wachstum und neuer Chancen
Zunächst großen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen auf unser Weihnachtsvideo mit den NABI-Kindern. Sie waren mit „Feuer und Flamme“ dabei.
Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Wenn wir darauf zurückblicken, erfüllt uns vor allem eines: Dankbarkeit.
Dankbarkeit für jedes Lächeln unserer Kinder, für jeden Fortschritt, für jede Hürde, die wir gemeinsam überwinden konnten – und für jeden Menschen, der uns auf diesem Weg unterstützt.
Das Wertvollste in diesem Jahr:
❤️ Alle unsere Kinder sind von schweren Krankheiten verschont geblieben.
🚗 Januar – Das erste eigene Fahrzeug

Praggia – kleines Fahrzeug aber große Hilfe
Mit dem Praggia, ein dreirädriges Kleinmobil, haben wir einen lang ersehnten Schritt geschafft.
Für NABI bedeutet es Freiheit, Sicherheit und die Möglichkeit, die täglichen Aufgaben mit viel weniger Mühe zu bewältigen.
Es ist mehr als ein Fahrzeug – es ist eine deutliche Verbesserung der Lebensumstände. Die Anschaffung wurde möglich durch die Unterstützung des NABI-Freundeskreises Teneriffa.
🚌 Mai – Ein Schulbus, der Türen öffnet

Der Schulbus wurde gleich beschriftet
Dank der Hilfe von „Bild e.V. Ein Herz für Kinder“ wurde ein großer Wunsch war: Ein eigener Schulbus !!
Jeden Morgen können mehr als 60 Kinder aus den umliegenden Dörfern sicher zur Schule kommen, voller Vorfreude auf den Tag.
Der Bus schenkt ihnen nicht nur Mobilität, sondern auch Chancen, die ohne ihn unerreichbar wären.
🚻 Juni bis September – Neubau Biogas-Toiletten

Toiletten-Neubau mit Waschräumen außen
Ein schwerer Sturm Mitte Juni hinterließ große Schäden. Sämtliche Toiletten wurden zerstört. Doch wir ließen uns nicht entmutigen.
Die schnelle Entscheidung der W.P. Schmitz-Stiftung, einer an das Bundesministerum angeschlossenen Hilfsorganisation, machte den Neubau als Biogas-Anlage möglich. Stabiler, nachhaltiger und hygienischer als zuvor. Sauberkeit, Gesundheit und Nachhaltigkeit gehen für unsere Kinder nun Hand in Hand.
👧🏽 👧 November – Unser Aufenthalt und ein Waisenjunge started ins Berufsleben
Unser Aufenthalt im November war etwas ganz Besonderes. Unsere Tochter Lisa und unsere Enkelin Suki, 9 Jahre, waren mit dabei – und Suki schloss die Kinder sofort ins Herz und umgekehrt. Suki nahm am Unterricht teil, spielte mit ihnen und hatte unzählige fröhliche Momente. Die Nähe, die in diesen Tagen entstand, hat uns tief berührt. Ein Stück von Suki’s Herz ist sicher dort geblieben.

Suki und Helen in ihrer Klasse
Der Monat brachte uns einen weiteren Moment, der uns alle sehr stark bewegt hat: Isaac, einer unserer Waisenjungen, der als Kleinkind ins Heim kam, trat nach seinem Studium seine erste Arbeitsstelle bei einer Bank an. Ein Traum wurde wahr – für ihn, und für uns alle. Denn es zeigt: Die Kinder haben eine Chance. Ein weiterer Junge und zwei Mädchen stehen kurz vor diesem Schritt.

Isaac beginnt sein Berufsleben
Eine der wichtigsten Maßnahmen während unseres Aufenthalts:
Die Müllgrube wurde fachgerecht entleert. Gleichzeitig wurde ein einfaches, aber wirkungsvolles System zur Mülltrennung eingeführt. So fördern wir Sauberkeit, Gesundheit und ein nachhaltiges Umweltbewusstsein bei den Kindern.

Waisenhaus und Schule entwickeln sich weiter.
Im Verlauf des Jahres konnten wir eines unserer wichtigsten Vorhaben umsetzen. Mit der Einstellung eines Headmasters für die Schule und seiner Frau als „Home-Mother“ wird sowohl die Bildungs- als auch die Erziehungsqualität und Fürsorge für die Kinder massiv verbessert. Das Ehepaar mit ihrem kleinen Sohn Rabi wohnt im Waisenhaus.
🌈 Danke – von Herzen
Unser besonderer Dank gilt allen Projektpaten und -patinnen sowie Einzelspendern. Durch eure treue Unterstützung konnten wir das ganze Jahr über eine ausgewogene Ernährung, medizinische Versorgung und den Schulunterricht für die Kinder sicherstellen.
Die Kontinuität im Projekt ist nur möglich durch Menschen wie euch. Menschen, die nicht wegschauen. Menschen, die geben, damit Kinder Hoffnung auf eine Zukunft haben.
Doris und Bernhard Kolodzik